Prinzessin mit der Zwiebel








Die Prinzessin mit der Zwiebel  _Das Geheimnisvolle des Alltags trägt diese Prinzessin
ferner Zeiten. Die Zeitspuren, Furchen und Narben wandeln sich in Strukturen und spielen
mit dem Licht im Raum.


















Unser alter Kirschbaum blüht


















Unser alter Kirschbaum blüht  _Er hat so gar nichts japanisches - wie er in unserem Garten steht. Er gehört einfach immer schon an diesen Platz. Aber die Kirschblüte ist auch bei uns jedes Jahr ein Fest - ein namenloses zwar, aber wunderschön. Das größte Hanami-Kirschblütenfest Deutschlands ist in Hamburg. Zehntausende Menschen versammeln sich an der Alster. Das Finale dort bildet ein großes Feuerwerk und die Wahl der Kirschblütenprinzessin. Hier bei uns im Garten ist es eher ruhig und beschaulich. Im Ort feiern wir das Traubenblütenfest (Rheinhessen ist die größte Weinbauregion in Deutschland) mit der Wahl der Traubenblütenkönigin später. Gefeiert wird dann viel - mit gutem Wein.





Warum unterscheiden sich die Blüten der Obstblütensorten so wenig und warum können sie so schwer voneinander unterschieden werden ? Jetzt weiß ich endlich, worauf es ankommt und auch, dass die Obstblüte männlich und weiblich sein kann. Eine Blüte hat praktischerweise meist zwei Geschlechter. Sie ist zwittrig, wenn sie das männliche Merkmal, die Staubblätter, als auch das weibliche Kennzeichen, die Fruchtblätter gleichzeitig besitzt. 
Bienen oder der Wind tragen den Blütenstaub von Blüte zu Blüte und befruchten so die Blüten. Der einheitliche Weißton der Blüten ist Indiz dafür, dass es weder Apfel noch Pfirsich sein kann. Ein weiteres Merkmal der Kirschblüte sind die gelben Staubbeutel, die es sonst so schön nur bei der Apfelblüte gibt. Und eine Birnenblüte kann es auch nicht sein - wenn wir uns auf unsere Nase verlassen. Denn die Birnenblüte stinkt - sie riecht leicht fischig... 




































Der tragbare Garten













Der tragbare Garten  _Viola Living Jewels, Schmuck - botanisch. Viola Living Jewels entwirft Schmuckkollektionen, die es Menschen ermöglicht ihren Garten immer bei sich zu tragen. Your live ist your garden. You are a garden - ist Ihre Philosophie.

Einzigartig und handgefertigt aus natürlichen Fasern, feinen Ketten, Gold, Kupfer, Edel-steinen, recycelten Stoffen. Ihre Schmuck-Stücke sind ein Ausdruck Ihrer Leidenschaft für Pflanzen und Kulturlandschaften, für nachhaltiges Handeln. Plant trees, plant gardens, give back - so Ihr Motto, um ein globales, nachhaltiges Bewußtsein zu schaffen. Earth Care, People Care.  Unser Leben ist ein Garten - 






Verarbeitet werden in Ihren Ketten lebende Pflanzen wie Tillandsias aus der Familie Bromeliad. Die Pflegeanleitung: Keine direkte Sonne im Sommer, Frühjahr oder Herbst. Bei Minusgraden sollte die Pflanze aus der Halterung herausgenommen werden, und zu Hause im Warmen bleiben.  Wer mag kann die kleine Pflanze im Schmuck-Stück jederzeit durch eine Andere ersetzen. Die „tragbaren Gärten“ bleiben durch ein wenig Pflege - wie in jedem anderen Garten auch - jahreslang  wunderschön. Außerdem hat man ja alles gut im Blick.  www.violalivingjewels.com - Photos: Siouxen Kang



Frühling in der Stadt































































Frühling in der Stadt  _Immer wenn ich in Wiesbaden bin, muss ich bei Priewe vorbeischauen. Es geht nicht anders. Priewe hat die Blumen der Stadt. Er hat sie nicht nur alle - in den schönsten Farbnuancen - er inszeniert Blumen wo immer es gewünscht wird. Allein dieses Geschäft - Historismus pur, innen wie außen, mit originalem Bodenbelag, Kamin und Stuck. Die Bühne für Premieren mit perfekter Regieanweisung. Die Blumen sind die Statisten und immer in allerbester Facon. Primadonnen sind auch dabei - aber die erste Geige spielen sie alle in einem Gesamtkunstwerk aus Farbe, Struktur und Form - modern und intensiv: Priewe, Mühlgasse 17 · 65183 Wiesbaden - Westendstraße 1 · 60325 Frankfurt
































www.priewe.net, event@priewe.net



















Golden Ei









Golden Ei  _Warum malen wir Eier an? Und wieso gerade diese? Was ich immer noch nicht 
verstanden habe: Legt jetzt das Huhn oder der Osterhase die Eier? Jedenfalls muss mit dem Ei etwas geschehen, so weiß wie es ist, ohne Anfang und Ende... - Statt der Fabe nehme ich lineare Strukturen zu Hilfe - das ideale Versteck, denn wer sucht, findet auch etwas. Vielleicht nicht immer das Erhoffte - dies gilt es dann nach Ostern aufzuspüren... Was habt Ihr gefunden?




Ei der Dautz















Ei der Dautz  _Farbimpressionen. Ganz natürlich Färben. Mit Zwiebelschalen, Tee, Spinat, Rotkohl und dem Gewürz Curcuma, Malventee (rot) rot, Apfelbaumrinde rötlich, Fliederblüten gelb, Goldrutenkraut, -blätter gelb, Ysopkraut grünlichgelb, Waid (Küpenfarbstoff) blau... 


Und so geht´s - Ihr braucht:
hart gekochte oder ausgeblasene Eiereinen alten Topf, Löffel/Schöpfkelle, ca. 3 Tassen frische Substanzen. Diese aufkochen in 1l Wasser, so dass das Ei 2 cm bedeckt ist. 15 min kochen und absieben. Dann färben, je nach gewünschter Farbintensität und Farbnuance, bis zu einem Tag und - die schönsten Farben zusammenstellen.

"Er" ist ein Gemüse








Er ist ein Gemüse! Ein Wunder, eine Explosion im Gartenboden.
Was für eine Energie mit der sich der Rhabarber aus der Erde ins Licht schiebt. Zuerst wird dieser rote Kern sichtbar aus dem sich dann dies Blätterknäul entfaltet - fast wie ein Schmetterling. Die Leichtigkeit verfliegt relativ schnell und dicke Stängel geben Bodenhaftung, wofür sich sandiger Lehmboden am besten eignet. Die großen Blätter sind natürlich durstig und verlangen viel Wasser - ein Element aus dem er zu 93% besteht. Das ist sein Geheimnis und er macht gute Laune, denn das Spurenelement Mangan, kurbelt die Produktion der Glückshormone an. Die Rhabarbersaison ist kurz - also keine Zeit verlieren für köstliche Rezepte... Mein Rhabarberrezept folgt, denn im Garten muss er sich noch etwas strecken...


































Rhabarber (Rheum), ist aus der Familie der Knöterrichgewächse (Polygonaceae)
mittellateinisch rheu barbarum (rha barbarum), eigentlich  fremdländische Wurzel, zu spätlateinisch r(h)eum  Wurzel (< spätgriechisch rhã, rhẽon) und lateinisch barbarus = fremdländisch < griechisch bárbaros

3 Sortengruppen gibt es, die sich in Farbe und Aroma unterscheiden: Sorten mit grüner Haut und grünem Fruchtfleisch -  dickere Stangen und relativ sauer im Geschmack.
Sorten mit roter Haut und grünem Fruchtfleisch - sind säureärmer und schmecken milder.
Sorten mit roter Haut und rotem Fruchtfleisch („Himbeerrhabarber“) -  der Oxalsäuregehalt ist geringer, sind noch milder und schmecken leicht himbeerartig. 


Sorten, die eine mildere Säure aufweisen: „Elmsfeuer“, „Holsteiner Blut“, „Rotstielige Viktoria“ und „Vierländer“ und er ist ein Gemüse! Den sauren Geschmack bekommt er durch Apfel-, Zitronen- und Oxalsäure. Die meiste Oxalsäure befindet sich in den Blättern (mehr als 700mg/100g). Sie dürfen nicht gegessen werden. Milch, Topfen (Quark) oder Joghurt – mildert die Wirkung der Oxalsäure. Der hohe Säuregehalt erfordert relativ viel Zucker. Man kann etwas Zucker einsparen, wenn man den Rhabarber vorher blanchiert (dadurch wird ein Teil der Säure herausgelöst). Rhabarber nach dem Johannitag (24. Juni) nicht mehr ernten.