In der Stadt - Moving Types

Moving Types – Lettern in Bewegung


















































Aus dem Garten in die Medienlounge. Dort kann der Umgang mit Typografie im Film bewundert werden. Gezeigt werden mehr als 200 internationale Künstlerinnen und Künstler, Filmemacher und Gestalter wie Oskar Fischinger, Muriel Cooper.
































































































Jeder kann interaktiv teilnehmen durch die Sendung von SMS-Botschaften,  die auf der Fassade erscheinen; Tel.Nr.: 0152 / 36 97 41 23.











Und danach zur Entspannung ins Domkaffee...

Thymianaromen



















































Thymianaromen  _Unsere „Thymianallee“ rechts und links des Gartenweges bedeutet Aroma pur. Im Moment blühen sie alle - in Rosatönen:

Weissbunter Zitronenthymian (Thymus citriodorus), grüner Zitronenthymian, gelbbunter Zitronenthymian und der normale Feldthymian (echter Quendel oder auch Karwendel).
Der Zitronenthymian ist eine ungewöhnliche Verbindung aus zitronenartigem Geschmack mit Thymianaroma. In Kombination mit Obst z.B. Birnen oder Erdbeeren entstehen interessante Duftnoten - einfach und gut.
























Die Beeren auf der Erde









Die Beeren auf der Erde  _Heute regnet es in strömen und eigentlich ist es doch jetzt Sommer... Also habe ich Lust auf Erdbeeraromen pur und unverfälscht aus dem Sommergarten. Ganz frisch gepflügt aus unserem Naschbereich. Ich liebe es dort vorbeizustreichen und zu schauen was es gibt - heute: diese köstlichen Erdbeeren. Ich habe ein schönes Rezept ausprobiert aber während der Vorbeitungen ist eine Erdbeere nach der anderen verschwunden - die Versuchung war einfach zu groß, so dass ich jetzt das Rezept aufschreibe.

Die Zitronenverbene (Aloysia triphylla ) aus dem Garten ist die ideale Kombination dazu. Sie hat ein unvergleichliches Zitronenaroma, welches den Erdbeergeschmack ideal unterstützt - ein wenig Sahne dazu und perfekt ist die Zusammenstellung. Ganz wichtig für mich ein wenig Zucker, um die Süße der Erdbeeren zu unterstützen. Ein, zwei Löffel genügen. Das brauche ich jetzt - diesen Erdbeersommersonnengartengeschmack bei dem Wetter draußen...

Der Garten sieht das anders. Er findet so einen Sommerregen super. Alles reckt und streckt sich bei der Feuchtigkeit... Erdbeersorten, die ich gut finde: Mieze Schindler, Senga Sengana






































































Paeonia Sarah Bernardt




















































Sarah Bernhardt  _(* 22. Oktober 1844 in Paris; † 26. März 1923), gilt als die berühmteste Schauspielerin ihrer Zeit und war einer der ersten Weltstars überhaupt. Geboren als Tochter von Julie Bernardt, einer jüdischen Niederländerin. Ihr Vater, der belgische Fürst Henri de Ligne, wurde von seiner Familie daran gehindert ihre Mutter zu heiraten. Als Vierzehnjährige genoss sie die Ausbildung zur Schauspielerin an der Comédie-Française - der Start ihrer Karriere. Sie heiratete 1882 einen jungen Attaché der griechischen Botschaft, Jacques Damala. Sie kaufte für Ihn ein Theater - aber seine Leidenschaft galt dem Glücksspiel und seine Morphinsucht finanzierte er aus der Theaterkasse. Sie trennte sich von ihm. Als Star verehrt in ganz Europa wie in Amerika genoss sie ihr Leben. 1914 wurde sie Mitglied der französischen Ehrenlegion.
 






Paeonia lactiflora ‚Sarah Bernhardt‘ - Der berühmte Päonienzüchter Lemoine führte sie 1906 ein und ehrte mit ihr die gefeierte Schauspielerin der Belle Epoche - wir haben diese Sorte ausgewählt, weil die Blüten so wunderbar geformt sind - ein Rosaton mit einem leichten Grauton in den Spitzen. Opulent und doch zurückhaltend in der Wirkung. 88 Stück hatten wir bestellt und dies Jahr konnten wir erstmalig die vielen Blüten so richtig genießen. Ich glaube das sind viel zu viele für die vorgesehene Fläche - aber die Töpfchen waren so klein...













































Bei der Pflanzung nicht zu tief setzen sonst blühen die Päonien nicht. 
Damit sich im Frühjahr die Knospen entwickeln können ein wenig gießen, 
sollte es zu trocken sein. Ansonsten sind diese Schönheiten recht 
pflegeleicht und benötigen wenig Wasser, was bei uns im trockenen und 
warmen Weinanbaugebiet gut ist.




Botin der Götter















Sie war die Botin der Götter - wie in Homers Ilias formuliert. Vorzugsweise hat sie für die Göttin Hera agiert aber auch für verschiedene andere. Beschwingt schwebte sie über die Farbbahnen des Regenbogens vom Himmel zur Erde und überbrachte den Menschen die Botschaften und Wünsche der olympischen Götter.

Im Garten haben wir diese weiße Sorte vorgefunden, die wir vermehrt und umgesetzt haben. Ein reines Weiß mit gelben Nuancen. Sie ist ideal. Verträgt Trockenheit und blüht jedes Jahr wunderschön mit vielen Blüten. Nicht riesengroß aber zart und transparent durchscheinend. Wir haben weitere hohe Sorten bestellt aber die neuen Züchtungen sind fest, riesengroß und alle Zartheit ist meist gewichen (www.iris-cayeux.com und Grafin v. Zeppelin: www.staudengaertnereishop.com)

Es gibt sie wieder die alten Züchtungen. Cayeux hat zum Beispiel eine historische Züchtung wieder im Sortiment: MA MIE von Ferdinand Cayeux 1906 gezüchtete/registrierte Varietät, die mir sehr gut gefällt.

Als Startdüngung: Organischer Dünger mit höherem Kali- und Phosphoranteil und weniger Stickstoff. Dafür eignen sich Dünger wie Oscorna, Hornoska, Knochen- und Hornmehle. Man gibt etwa 20 bis 30 g pro m2. Bartiris sehnen sich nach sonnigen, trockenen Plätzen und neutralen bis kalkhaltigen Böden.