Ei am what Ei am
































Wo kommt der Osterhase eigentlich her und wieso bringt der Osterhase die Eier? Warum sind wir auf der Suche? Was erwarten wir zu finden? Und warum sieht man den scheuen Osterhasen nie?

Und wo ist jetzt meine lange Einkaufsliste für die Ostervorbereitungen?
Im Grunde sind es ja nur ein paar Tage, aber für mich sind es immer gefühlte Wochen, für
die es gilt einzukaufen.

Dies Jahr bei uns: Ostern im Garten, entlang der langen Bruchsteinmauer. Ein ideales Versteck sind die kleinen Nischen im Mauerwerk und noch gibt es die verschiedenen Moossorten im Garten, die im Sommer fast ganz verschwunden sind.


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Diese Mauernischen finden sich überall in der Gegend wieder. Sie sind so eine
Art „Eintragung ins Katasteramt“ und weisen den Eigentümer der Gartenmauer aus.









Ein verlassenes Vogelnest erhält seine Bestimmung. Ganz pur und reduziert, ohne viel Schnickschnack verteile ich die Ostereier. Es tut gut wieder im Garten zu sein.






Anfangs hatte ich gedacht diese Nischen hätten eventuell einen sakralen Charakter -
Aber im Sommer liebe ich es, dort kleine Kerzen hineinzustellen.



Euch wünsche ich ein schönes Osterfest -  mehr Osterthemen

IPA: [ˈhyːnɐˌʔaɪ̯], Plural: [ˈhyːnɐˌʔaɪ̯ɐ]

Färben mit Naturfarben

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Post vom Land _02

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Das sieht nicht gut aus für meinen geliebten Apfelkuchen...













































Post vom Land _01


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Weltwassertag



































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Für 900 Millionen Personen ist es das nicht, weil sie es einfach nicht haben - das Wasser.

Das Prinzip des virtuellen Wassers ist das Thema des niederländischen Forschers Arjen Y. Hoekstra, in Bezug auf die internationale Landwirtschaft.
„Der Wasserfußabdruck der modernen Konsumgesellschaft“ ist sein neuestes Buch, in dem er den weltweiten Wasserverbrauch erfasst.

Wieviel Wasser verbrauche ich dann für meine Tasse Milchkaffee?
Laut Hoekstra: 132 Liter Wasser für meine Tasse, die ich immer genüsslich im Garten trinke. Der Wasserfußabdruck berücksichtigt dabei das Wachstum der Kaffeepflanze, die Produktion, Veredlung und Vertrieb.

Und für mein T-Shirt (250 Gramm) wird 2500 Liter Wasser verbraucht. Die Badewanne fasst
160 Liter - nur so zum Vergleich. Quelle Stern.de






































































Aber, was auch ganz wichtig ist für unseren Garten - genügend Wasser für trockene Zeiten.
Unsere Zisterne, die sich unter dem alten Innenhof befindet fasst so 5000 Liter und wird
durch Regenwasser, das wir dorthin leiten immer wieder gefüllt. Außerdem gibt es noch einen alten Brunnen, der zwar schön gemauert und auch tief ist - leider mit wenig Wasser. Diese 5000 Liter reichen für eine trockene Zeit im Sommer. Mehr zum Thema kostbares Naß in unserem Garten hier.




































































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Verdrehtes Frühjahr
































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Verdrehtes Frühjahr  _Das Frühjahr dreht und windet sich und kommt nicht in die Startlöcher, so wie unsere Glyzinie spiralig die Wände erobert. Diese Pflanze hat Power pur und Kräfte, die unglaublich sind. Mit den Jahren wird daraus ein mächtiges Gewächs, das schnell anstrengend wird, weil ständig Schneiden angesagt ist.

Mein Blick aus dem Fenster, vor zwei Tagen, zeigte mir ein Winterwonderland. Wirklich beeindruckend die weiße Pracht - aber irgendwie ist jetzt der falsche Zeitpunkt.
Ich will Sonne, ich will draußen sein, den Garten genießen können, die Sonne spüren!

Aber, an der Glyzinie zeigen sich trotz allem die ersten Blütenansätze!
Ich freu mich schon auf diese kleinen, unzähligen Blüten und den intensiven Duft, der durch den Garten strömt. Wenn die Fenster geöffnet sind, flutet dieser Duft auch unsere Räume. Dann ist das Frühjahr definitiv da.





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(Gelesen habe ich, ein linksdrehendes Wachtum sei für die Blüte wichtig - ob das stimmt?)

Was funktioniert, ist der Rückschnitt der Seitentriebe im August oder Spätsommer. Dadurch bilden sich Kurztriebe, die ganz besonders schön blühen. Ansonsten schneiden wir unseren Blauregen abgesehen vom Schnittzeitpunkt und der Schnittführung wie (echte)Weinreben, die ebenfalls an einjährigen Trieben blühen und tragen, die an zweijährigen oder mehrjährigen Trieben wachsen.





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Sorten: Chinesische Glyzinie (Wisteria floribunda) ’Longissima Alba’ (heisst heute ’Shiron-noda’), bis 35 cm lange, duftende, weisse Blüten. ’Multijuga’, sehr lange, violettblaue Blüten. ’Macrobotrys’ blauviolett, stark duftend. ’Violacea Plena’, gefüllte, violettblaue Blüten (30-40 cm).
Zu den Japanischen Blauregen gehört die Sorte ’Prolific’ (Wisteria sinensis, syn. ’Boskoop’), in einem hellen Violettblau, duftetend.






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25 hours - 7 davon mit Blogst in Frankfurt






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Blogst  _Ein inspirierender Tag in Frankfurt - mit Ricarda von 23qm Stil und Clara von tastesheriff. Mein Resümee - eine lange To-do-Liste und ein volles Notizbuch zum Thema Botschaft des Bloggens.
Wie, an wenn sende ich meine Botschaften - geballtes Wissen in wunderschöner Location:
25 hours hotel, Frankfurt. Erfrischend anders. Und außerdem eine interessante Gruppe um mich herum - nicht virtuell und real - hat viel Spaß gemacht. Danke Euch allen für die vielen Gespräche, den Power-Organisatorinnen für den gelungenen Tag! Ach ja, die Goodybag mit vielen netten Überraschungen gabs auch - die inspiziere ich noch. 













































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Ich bin Frühling




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Ich bin Frühling!  _Ausgegraben habe ich den Frühling. Und zwar genauer die Leberblümchen im Garten, Hepatica nobilis, Syn. Anemone hepatica. Die Stelle hatte ich gefunden wo sie unter dem Schnee begraben waren und siehe da - sie waren noch da. Nicht zerquetscht vom Schnee, taufrisch diese strahlend blaue Blüte, die sich so früh zeigt.

Ist übrigens die Blume des Jahres 2013, von der Loki Schmidt Stiftung ausgewählt.
Vielleicht deshalb,weil sie eine in Deutschland besonders geschützte Pflanzenart ist, die weder gepflückt noch ausgegraben werden darf und sich nur sehr langsam ausbreitet. An seltenen Orten findet sich das Leberblümchen, die meist über einen sehr langen Zeitraum bewaldet sind.

Paracelsus (1494-1551), der die Signaturenlehre praktizierte setzte das Leberblümchen aufgrund seiner leberformartigen Blätter bei Lebererkrankungen ein. Andere Bezeichnungen sind auch Blaublume, Vorwitzchen, Dochder vor de Moder (Tochter vor der Mutter). Der lateinische Gattungsname Hepatica hat seinen Ursprung in hepatos für Leber.

So, ich hoffe es sind jetzt definitiv die letzten Schneebilder in diesem Jahr !!!

Weiteres zum Märzblümchen hier.























































































Magie im (Bio)müll





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Brunnera macrophylla - Kaukasusvergissmeinnicht_
























Nepeta x faassenii 'Walkers Low' - Katzenminze_










Magie im Biomüll  _Der Blick auf unsere Biotonne verrät - viel Arbeit. Jetzt kommen so langsam die Tage wieder, an denen ich mich danach sehne wieder oft draußen zu sein - 
im Garten. Endlich. Das Frühjahr ist da. Meteorologisch zumindest, auch wenn es für 
mich nicht so richtig spürbar ist. Im Gegensatz zu den Gartenarbeiten, die jetzt anstehen.



Bei uns darf alles stehenbleiben im Winter, was zauberhaft aussieht. Aber jetzt muss alles langsam entfernt werden und das „grüne Warten“ beginnt. In eine große, olle Tonne kommen die Schönheiten vom letzten Jahr. Schaut selbst mal rein.


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Perovskia

Schwertlilie weiß
Schwertlilie blau









































FrauenWeinNACHT

































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FrauenWeinNACHT  _gestern - im mittelalterlichen Wohnturm in Flörsheim-Dalsheim. Eine besondere Atmosphäre und besondere Weine, die die ortsansässigen Winzerinnen den Gästen boten: Historische Bausubstanz ringsum, eng, authentisch, pur. Es gab neben den vielen, hervorragenden Weine einiges zu entdecken, hier in einer der reizvollsten Weinregionen Deutschlands. Eine spannende Liaison.


























Vom Kellergewölbe, durch kleine Stuben, treppauf, treppab, von einem Stockwerk ins nächste, gelangte man zu den verschiedenen Weinpräsentationen: Klassische deutsche Weine und internationale Gewächse. Ein von den Winzerinnen gut organisiertes Programm bot Kurzweil und ließ den Alltag einen Moment einen besonderen sein. Nur zu empfehlen!















































































Ein Buch auf Reisen








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Eigentlich gewinne ich selten etwas. Aber jetzt hat dies wunderbare Buch „Selbst angebaut“
den Weg zu mir gefunden (Marian Flint, erschienen bei Edel), wunderschön verpackt von Indre. Indre, die den zauberhaften Blog Frau MIMA führt, hat dies Buch verlost.






Ein Anbau- und Kochbuch. Supereinfach zu handhaben. Beides. Der Anbau von Gemüse 
in den Obstkisten und die passenden, köstlichen Rezepte.

Geht alles ganz unproblematisch und schnell. Ein paar Obstkisten genügen und jeder
kann loslegen: aussähen, beobachten, ernten und genießen. Das ist das Beste. Das eigene Gemüse ernten. Ein gutes Gefühl. Und auf die Aromen von selbstgezogenen Zucchini, Radieschen, Möhren und essbaren Blüten bin ich gespannt. Alte Gemüsesorten interessieren mich besonders. Bei den ausführlichen Anleitungen von Marian Flint kann im Grunde auch nichts schiefgehen.






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Ich werde es versuchen und freue mich aufs Frühjahr. Es funktioniert übrigens auch perfekt auf dem Balkon und auf jeder frei verfügbaren Fläche draußen.