Clematiswunderblüte DIY


































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Ein Duft! Fein, würzig - fast süß. Wenn ich durch diese Blütenwolke hindurch gehe bin ich umströmmt von diesen intensiven Nuancen. Ich geht dann nochmal zurück, um diesen Duft ganz aufzunehmen, mitzunehmen. Am liebsten würde ich diese Duftwolke einpacken... 

Eine empfindliche, kapriziöse Diva aus fernem Land. Hier in der milden Weinbauregion fühlt sie sich einigermaßen zuhause. Aber der Winter macht ihr immer zu schaffen. Bei -8°C bis -15°C ist Schicht im Schacht. Dieses Jahr nicht. Verschiedene Sorten haben wir immer wieder nachbestellt. Im Winter bekommt sie eine dicke, warme Ummantelung aus Laub.

Immergrüne weiße Sorten:
Clematis armandii Apple Blossom, Clematis chinensis, Clematis terniflora Robusta   

Dazu wähle ich eine Materialkombination aus Glas und Beton. Zart und robust. Transparent und opak. Für den blumigen Freitag stelle ich sie dorthinein. Der Beton läßt die Blüten noch feiner erscheinen.












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rheingeschaut
Für den Guss der Betonschale braucht es Estrichbeton aus dem Baumarkt. Feine Körner geben eine seidige Oberfläche, grobe Körner eine andere Haptik.

Ein Gefäß wählen, welches in der Form geeignet ist - konisch, glatt, fomschön. Dann entfällt das Nacharbeiten. Eine Form, die sich aufschneiden läßt ist ideal. Jetzt die Form einfetten - wie bei einem Gugelupf mit Öl oder Butter. Den Beton anrühren - laut Packungsanweisung mit Wasser. Ein flüssiger Betonteig ergibt eine feinere Textur mit weniger Luftblasen, da diese leichter entweichen können. Möchte ich mehr Textur mit Charakter nehme ich weniger Wasser. Jedenfalls gut verrühren und die Form mit der Masse befüllen - so 5 cm und leicht rütteln, damit die Luftblasen entweichen können. Eine kleinere Form aus Kunststoff sanft auf diese Masse in der Form stellen und die Form drumherum komplett auffüllen, um einen Hohlraum zu erhalten. Diese Form ebenfalls gut einfetten, damit sie sich leicht wieder herauslösen läßt.


Der Beton muss aushärten - so etwa 24 Stunden. Im Anschluss die Formen herauslösen - und fertig.

Mehr Clematisblüten im Hofgarten hier

 




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Hörnchenliebe
































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Hörner haben etwas magisches. Einhörner sowieso. Diese Hefehörnchen auch. Luftig, fluffig leichtes Teiggebirge mit Höhlen und Schluchten. Ist der Teig so - werden die Hörner perfekt.

Den Ofen vorheizen auf maximal 200 Grad. 250 ml lauwarme Milch mit 1/2 Würfel Hefe, 3 El Zucker oder mehr verrühren, bis die Hefe gelöst ist und sich die Mischung zu heben beginnt.

500 g Mehl Typ 550, Salz, (1P. Backpulver vermischen). 1 Eigelb dazu geben und 100ml Öl. Meine ausgestrichene Vanilleschote darf nicht fehlen. Ein Muss dieses Aroma. Dann ist der Geschmack rund, alles kommt zusammen  -  die feinen Nuancen.












Das Rühren erfordert Augenmerk. Kennt Ihr das? Fünf Minuten mindestens - meditativ. Der Teig darf nicht zu locker aber auch nicht zu fest werden. Den gerührten Teig zudecken und warm stellen. Hier dem Teig und sich selbst die Zeit geben. Schnell, schnell muss es immer gehen - aber der Hefeteig fordert liebevolle Hingabe und geht wie er will.

Wenn er gegangen ist, gleiche Teile formen, rollen und bogig biegen. Die entstandenen Hörner auf ein Backblech setzen. Jetzt die Glasur.
 
Die Glasur glänzt wie Seide auf der Oberfläche - seidenmatt. Ist ein Versprechen für das Ganze. Dafür 50 ml Milch, 1 El. Honig oder hellen Sirup vermischen. Die Hörnchen damit bestreichen. Eventuell erneut gehen lassen. Die Temperatur hoch stellen und kurz backen - so 15 min und nicht zu heiß und nicht zu braun.

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Selbstgemachtes, marmeladiges hier und johannisbeerduftendaromatisches hier






Ein Frühstück mit diesem noch warmen, duftenden Gebäck, frischer Butter und selbstgemachter Marmelade - zum Niederknien. Ein Geschenk dieser Genuss, den ich hocherfreut zelebriere.












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Aquifoliumblattblüte






Mahonienblütenduft. Dornig, glänzend tanzendes Blattwerk, gefiedert und immergrün. Angriffslustig ist sie die Mahonie und wenn ich nicht aufpasse sticht sie ordentlich zu. Die Blüte -  ganz gegenteilig. Sanft, hell und versöhnlich - wie der Herr Mahon aus Amerika. Ich schneide sie trotzdem für den blumigen Freitag - damit sie überschaubar bleiben, die - später blauen Beeren. Marmeladig gekochtes kann daraus werden. Unbehandelt, ungekocht wird daraus besser nichts und kickeliges ist nicht so meins...

Doch für einen Strauß stelle ich sie gern zusammen mit den ersten Glockenblumenblüten aus dem Garten. Ebenfalls ein zarter Gelbton. Ein Glockenton.








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Mandelbaumblüte ( 2 )












































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Die frühe Frühlingsblüte im März - unser alter Mandelbaum blüht. Zuverlässig. Er zaubert unseren Mandelfrühling in den Garten. Ein Fest. Die Sonne kitzelt. Die Luft dunstig von dem vielen Sonnenschein. Die Steinmauern ringsum geben Schutz, den der Mandelbaum nicht braucht in dem milden Klima hier. Ein ganz besonderer Roséton im März und Warten auf mehr Grün und Gesummsel, damit mein Mandelkuchen wird.


Und die Vögel zwitschern wieder. Sind zurück. Suchen den Traumpartner mit betörendem Zirp Zirp für den Vogelsommer zu zweit. Die Amsel ist Profi und stürmt die Charts mit Frühlingsklängen, schimpft schon mal wenn ihr danach ist...
und welcher Vogel singt nachts um Elf? Weiß das jemand?







Mehr zu unserem Mandelbaum im Garten hier und zu unserer Mandelbaumblüte hier.




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Anemonen Mode




































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Maßgeschneidert - für die blaue Blüte. Beschwingt, feiner Blauton im Gewebe.

Hemdsärmelig und doch korrekt. Ausrangiert die Ärmel und neu vernäht zu einer Husse für die Vase. Gebürstet und gebügelt - übergestülpt das neue Anemonenkleid.

Beschmuckt mit einigermaßen frischen Farnwedeln vom letzten Sommer...






































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Mohn-Wald-Eis






















Licht, Sonne, Wärme mehr braucht es nicht um den Frühling zu begrüßen, zu spüren. Neubeginn. Wachstum. Verlässlich, jedes Jahr - wenn auch nicht immer pünktlich. Veränderte Gras- Moos- Laubduftluft und jetzt meine persönliche Eröffnung der Eissaison. Das ist für mich der Beginn des Frühjahrs.

Selbstgemacht. Kardamom-Mohn-Wald-Eis. Funkelnde Glitzerkristalle auf dem Rheinwasser. 
Das viele Licht blendet mich.
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Zartblumige frühe Bergenienblüten leisten mir Gesellschaft. Es wird - das Eis.

Zunächst geschroteten Mohn bereitstellen - so einen Esslöffel. Und Kardamom. Gemahlenen - nach Geschmack.
100 Milliliter Buttermilch mit 150g saurer Sahne, 30% Fett oder mehr, glatt rühren. Die Masse würzen mit einer ausgeschabten Vanilleschote, 8 Esslöffel Zuckersirup, Mohn und Kardamom. Jetzt sind die Aromen schon da. Der Geschmack von zartschmelzigem. Von dem Kardamom weniger als einen halben Teelöffel nehmen, eine Brise. Dann abschmecken. Das Gewürz ist sehr intensiv. Sollte die Nuance zu schwach sein - nachwürzen. Mit der Mohnmenge verfahre ich ebenso. 


Dann 100g geschlagene Sahne fluffig, leicht unterziehen. Die Eismenge in konische Becher verteilen. Anfrieren lassen und umrühren. Als Stil kleine Ästchen aus dem Garten zuschneiden, mit Folie umwickeln und in das Halbgefrorene stecken. 4 Stunden einfrieren. Vor dem Eisgenuss das Eis 10 Minuten antauen lassen, mit hellgrünem Frühlingsgrün ummanteln. Vorsicht - nicht alles Grünzeug ist essbar - nur anschauen. Schmeckt ergänzend zu Crepes oder frischem Obst. 
Ich mag es gern so pur. Ohne alles. Und jetzt kann von mir aus gleich der Sommer kommen...
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Erdbeereisiges hier.




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Gartenteeduft



























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Endlich. Wieder draußen. Die Sonne wärmt, der Tee auch. Gegen Erkältung gut - ein Zweig Salbei und Thymian aus dem Garten, überbrüht mit heißem Wasser. Heute mit Honig, Zitrone und Ingwer damit mein Schnupfen versorgt ist. Blumig blauduftiges ebenfalls für die Nase und obstig frisches für mich.
 


Es ist ein besonderes Licht heute. Die Wolken belichten punktuell die Landschaft,
modellieren den Horizont - wechselnd mal da, mal dort. Ein Augen-Himmel-Licht-Schmaus. Ich will mehr und mehr davon.





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Weiße Märzblüte








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Glockenton in Schwertlilienblättern. Sie sind verwandelt, leicht onduliert die stolzen Blätter
der Schwertlilien. Eine besondere Sorte im weißen Gartren, die sich grausilbrig, gewellt auf den Boden fallen lässt. Wie Zauberhaar. Jetzt muss es wieder weichen für das neue Blattwerk.

Zu schön und unbeachtet. Das rechte Material für den blumig grünen Freitag. Im Garten sind immer noch Mengen von Schneeglöckchen, die ich dazu nehme. Im Garten ist jetzt 

die  Zeit dieser zarten Geschöpfe und nicht schon im Januar. Einen einfachen Becher
befülle ich mit den Schwertlilienblättern, so dass er völlig überdeckt ist mit dem vielen Laub.

Befülle ihn mit Wasser und setzte die Schneeglöckchen und weiße Krokusse aus dem
weißen Garten dazu.


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Märzton





Grünton im Blau. Draußen im Garten noch meist Wintergrau. Zartes Grün hier und da. Da ist auch Hepatica nobilis. Strahlendes Blau im feinen ersten Grün. Zwischen den Reben frische Märzgrünnuancen. Meine Farbe. Warten auf mehr. Grün.
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Mehr Märzblümchen und hier.
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