25 hours - 7 davon mit Blogst in Frankfurt
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Blogst _Ein inspirierender Tag in Frankfurt - mit Ricarda von 23qm Stil und Clara von tastesheriff. Mein Resümee - eine lange To-do-Liste und ein volles Notizbuch zum Thema Botschaft des Bloggens.
Wie, an wenn sende ich meine Botschaften - geballtes Wissen in wunderschöner Location:
25 hours hotel, Frankfurt. Erfrischend anders. Und außerdem eine interessante Gruppe um mich herum - nicht virtuell und real - hat viel Spaß gemacht. Danke Euch allen für die vielen Gespräche, den Power-Organisatorinnen für den gelungenen Tag! Ach ja, die Goodybag mit vielen netten Überraschungen gabs auch - die inspiziere ich noch.
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Ich bin Frühling
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Ich bin Frühling! _Ausgegraben habe ich den Frühling. Und zwar genauer die Leberblümchen im Garten, Hepatica nobilis, Syn. Anemone hepatica. Die Stelle hatte ich gefunden wo sie unter dem Schnee begraben waren und siehe da - sie waren noch da. Nicht zerquetscht vom Schnee, taufrisch diese strahlend blaue Blüte, die sich so früh zeigt.
Ist übrigens die Blume des Jahres 2013, von der Loki Schmidt Stiftung ausgewählt.
Vielleicht deshalb,weil sie eine in Deutschland besonders geschützte Pflanzenart ist, die weder gepflückt noch ausgegraben werden darf und sich nur sehr langsam ausbreitet. An seltenen Orten findet sich das Leberblümchen, die meist über einen sehr langen Zeitraum bewaldet sind.
Paracelsus (1494-1551), der die Signaturenlehre praktizierte setzte das Leberblümchen aufgrund seiner leberformartigen Blätter bei Lebererkrankungen ein. Andere Bezeichnungen sind auch Blaublume, Vorwitzchen, Dochder vor de Moder (Tochter vor der Mutter). Der lateinische Gattungsname Hepatica hat seinen Ursprung in hepatos für Leber.
So, ich hoffe es sind jetzt definitiv die letzten Schneebilder in diesem Jahr !!!
Weiteres zum Märzblümchen hier.
Magie im (Bio)müll
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Brunnera macrophylla - Kaukasusvergissmeinnicht_

Nepeta x faassenii 'Walkers Low' - Katzenminze_
Magie im Biomüll _Der Blick auf unsere Biotonne verrät - viel Arbeit. Jetzt kommen so langsam die Tage wieder, an denen ich mich danach sehne wieder oft draußen zu sein -
im Garten. Endlich. Das Frühjahr ist da. Meteorologisch zumindest, auch wenn es für
mich nicht so richtig spürbar ist. Im Gegensatz zu den Gartenarbeiten, die jetzt anstehen.
Bei uns darf alles stehenbleiben im Winter, was zauberhaft aussieht. Aber jetzt muss langsam Ordnung geschaffen werden und das „grüne Warten“ beginnt. In eine große, olle Tonne kommen die Schönheiten vom letzten Jahr. Schaut selbst mal rein.
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Perovskia
Schwertlilie weiß
Schwertlilie blau

FrauenWeinNACHT

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FrauenWeinNACHT _gestern - im mittelalterlichen Wohnturm in Flörsheim-Dalsheim. Eine besondere Atmosphäre und besondere Weine, die die ortsansässigen Winzerinnen den Gästen boten: Historische Bausubstanz ringsum, eng, authentisch, pur. Es gab neben den vielen, hervorragenden Weine einiges zu entdecken, hier in einer der reizvollsten Weinregionen Deutschlands. Eine spannende Liaison.
Vom Kellergewölbe, durch kleine Stuben, treppauf, treppab, von einem Stockwerk ins nächste, gelangte man zu den verschiedenen Weinpräsentationen: Klassische deutsche Weine und internationale Gewächse. Ein von den Winzerinnen gut organisiertes Programm bot Kurzweil und ließ den Alltag einen Moment einen besonderen sein. Nur zu empfehlen!

Vergessener Dachboden
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Als ich die schönen Bilder im Blog von "Emil und die großen Schwestern"
und den dort vorgestellten Dachboden sah, war das wie ein Déjà-vu-Erlebnis. hier
Diese stille Atmosphäre und die Abgeschiedenheit des Raumes kannte ich.
Ich dachte - wie bei uns. Ging hinauf zu unserem Dachboden und fand dort
eine ähnliche Stimmung - ohne die schöne alte Leinenwäsche...
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Vergessen. Einfach vergessen war dieser Dachboden. Auf einem Nebengebäude.
Die wenigen Gegenstände sind gelieben - Eine Truhe, ein Stuhl, Pferdegeschirr.
Wir haben dem Dachboden seine Stille erhalten. Damals. Soweit ich mich erinnere, auch die Gegenstände dort belassen. Wir hatten diesem Raum keine Beachtung mehr geschenkt, obwohl wir den alten Bodenbelag aus gebranntem Ton bewunderten. Jetzt ist Baustelle darunter...
Die wenigen Gegenstände sind gelieben - Eine Truhe, ein Stuhl, Pferdegeschirr.
Wir haben dem Dachboden seine Stille erhalten. Damals. Soweit ich mich erinnere, auch die Gegenstände dort belassen. Wir hatten diesem Raum keine Beachtung mehr geschenkt, obwohl wir den alten Bodenbelag aus gebranntem Ton bewunderten. Jetzt ist Baustelle darunter...
Heißer Kaffee unterm Schneepflug
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Heißer Kaffee unterm Schneepflug _Eigentlich wollte ich über die Ausstellung Antonio Saura“, Retrospektive berichten, die zur Zeit in Wiesbaden im Kunstmuseum zu sehen ist. Mit den Bildrechten ist es schwierig - schade, denn sein Bild „Goyas Hund“, dass er 1997 malte gefällt mir so gut und ich hätte es Euch gern gezeigt... Er nimmt Bezug auf ein Bildmotiv Goyas, das seinen Hund zeigt. Mit über 200 Werken ist die Ausstellung bisher
die umfangreichste Retrospektive des Künstlers.
Aber, damit es nicht zu fad wird habe ich im Museumskaffee Aufnahmen gemacht.
Auch dort Kunst an den Wänden und zwar eine Arbeit von Jörg Nittenwilm.
Schwarzweiß geht es rund. Ein Wasserwirbel, der den Raum umspült und mich auch.
Die Schneepflugskulptur unter der Decke bleibt trocken, erdet. Muss sie auch, denn die Sogwirkung ist spürbar. Mein Milchkaffee schmeckt gut.
Jörg Nittenwilm benennt einen Bezugspunkt für diese Arbeit: „Aber ich kenne keine bessere Entsprechung für die Dynamik geistiger Prozesse und ihrer transformatorischen Wirkung als Leonardos Sintflutszeichnungen und seine Notizen zur Bewegung des Wassers. Es gibt in der Kunst ein klassisches Störprinzip, das Sehen hilft.“
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In romantischen Gefilden
_13 internationale Künstlerinnen und Künstler zeigen ihre Arbeiten im Sinclair Haus, Bad Homburg, nehmen Bezug zu Motiven der Romantik. Ganz unterschiedlich sind ihre Werke. Die Landschaft, die Natur dient als Projektionsfläche unserer Erinnerungen. Videos von Marina Abramoviç und Bill Viola, sowie die Fotografien des Amerikaners Alec Soth integrieren den Menschen im Naturraum. Nils-Udo lenkt den Blick mit seiner Arbeit aufwärts, spielt mit der Perspektive romantischer Sehnsüchte mit seiner großen Installation im Hof.
Brüchigen Märchenwelten nähern sich die Fotografin Susanna Majuri und Christoph Brech.
Warum sehnen wir uns in romantische Welten, Landschaften, Gärten? Träumen uns aus dem Alltag in ferne Gefilde und rätselhafte Räume. Fühlen wir uns in der Natur so wohl weil sie kein Urteil über uns fällt?
- Joseph Eichendorf sagt dazu :
„Auf dem Strome will ich fahren, / Von dem Glanze selig blind! / Fahre zu! Ich mag nicht fragen, / Wo die Fahrt zu Ende geht!“
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Nils-Udo - der Tabernakel ist leer. Die leere Hülle. das Gefäß ist die Hostie selbst, ist der Gegenstand, ist die sich selbst vorführende Natur in Gestalt der zu ihrer Herstellung verwendeten Materialien; Äste, Weiden und Erde(...) Die Natur selbst ist der Gegenstand. Und sie braucht uns nicht.
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„All die Möglichkeiten der digitalen Fotografie sind meines Erachtens zwecklos, wenn sie nicht dazu genutzt werden, Eindrücke zu visualisieren statt Konkretes abzubilden. Denn Fotografie ist eigentlich nur ein Mittel, um den Betrachter in seine eigene Traum- und Vorstellungswelt eintauchen zu lassen“ - so die Ansicht von José María Mellado.
Cornelia Genschow, Gräser, 2009-2010
aus dem Schlosspark Bad Homburg
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Und Alec South meint: „Fotografie ist ein Akt der Sehnsucht. Wir machen Bilder, weil wir hoffen, die Zeit anzuhalten und die Schönheit der Welt in unseren Händen zu halten. Es ist ein verzweifelt romantisches Unterfangen.“ Also für mich eine Anregung mein Verhalten dahingehend zu reflektieren...
das geht am besten im Schlosskaffee - gleich nebenan.
Im Schein des Unendlichen
Romantik und Gegenwart. Die Ausstellung ist noch geöffnet bis 24. Februar 2013 im Sinclair-Haus
Löwengasse 15, Eingang Dorotheenstraße
61348 Bad Homburg v. d. Höhe
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