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iris leonhardt skulptur und claudia guinard fotografie

 



AUSTELLUNG zu gast im rheingrün hofgarten: 
skulpturen _iris leonhardt und claudia guinard fotografie im rheingrün hofgarten.


gartengenuss in der hofgartengalerie. moderne kunst innerhalb historischer mauern.










































Tendence Frankfurt







































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Auch dieses Jahr sind auf der Messe in Frankfurt viele unterschiedliche, natürliche Materialien zu finden wie Holz, Weide, Rattan und Leinen. Kombinationen mit Messing, Kupfer, Silber, Gold und Glas bringen interessante Kontraste -
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Winterweihnachtswesen






































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entstehen immer im dezember. verzuckert und verzaubert in süßem guss. pastellig, zart zitronig im geschmack. und jedes wesen erhält ein eigenes gewand. durchwirkt mit silbernen tupfen im hellen butterteig sind sie unterwegs im tiefen waldschnee...









der teig - klassisch, mürbe in den Teilen eins, zwei, drei:

100 g zucker, 200 g kalte butter, 300 g mehl, 1 ei, zitronenabrieb, salz - daraus schnell und kühl einen teig verkneten.
kühl stellen - so eine stunde. dann ist es soweit. teig ausrollen, tiere oder fremde universen aus sternen und monden ausstechen. im vorgeheizten  ofen ca. 10-15 minuten bei 180 grad backen. ein hell gebackener teig ist erstrebenswert und freut das herz. auskühlen lassen.


die glasur - feste glasur für die lineare umrandung und die flüssigere konsistenz für die fläche. ein eiweiß liebevoll mit 200g zucker handverrühren bis die konsistenz stimmt. die muss fest sein, damit die Umrisslinie nicht verläuft. feinzartpastellig pastose farben mischen. umrisslinie der figurenplätzchen ganz fein nachziehen mit einer feinen spritztülle. 

für die ausfüllung der fläche die glasur mit wenig wasser verdünnen, damit sich eine glatte fläche entwickeln kann, die zuläuft. eine weitere tülle befüllen und loslegen. es gilt zu experimentieren - entweder etwas zucker nachstreuen oder etwas flüssigkeit.

an dieser stelle gelassenheit vermitteln und abwarten bis die erste glasur getrocknet ist.
einen authentischen duktus entwickeln und mit der weiteren farbnuance fortfahren um den waldwesen leben einzuhauchen. 
zeit, zufall, phantasie braucht es für das waldwesendesign.
die fertig verfeinerte menagerie durchtrocknen- und loslassen. sie versammeln sich neu zu einem winterzaubergenuss...

von den vielen icing und floodingrezepten habe ich ein eigenes gefühl entwickelt für die konzistenz der glasur. ich verwende nur bioeiweiß und puderzucker.


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mehr weihnachtlichens -



weisse weihnacht

oh wis gruen

ultimative vanillekipfelrezept











































Waldtonopus





































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waldtonpirsch
monumental der waldtonsucher. neuneckig die erfindung der studenten aus estland, fachrichtung interior architekture der estonian academy of arts.    

fern, fremde objekte im wald. kunstvoll funktional auf der suche nach dem waldton.
eingefangen und gefangen im nonagon - ein gezirpe und gesang, ein knacken und  knacksen, ein rascheln und rauschen...

atemberaubend majestätisch der vieleckige trichter, trotz der strenge von poetischer kraft.
ein megafon für den dialog mit den waldbewohnern. ein surround sound effekt, archaisch in der anmutung. beeindruckend die konstruktion.

einladend lebendig die form wobei der winkel und die ausrichtung entscheidend sind für die ortung der vibrierenden frequenzen in den wäldern estlands: „for listening to and reading the forest through sound“ - auf ungewöhnlichen pfaden. auf auf und los gehts.



geht vielleicht auch im wäldchen nebenan. mal reinhorchen. in die stille.









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begleitet wurde das projekt von den architekten aet ader, karin tõugu, kadri klement, und mari hunt des büros b210.
fotos_ tõnu tunnel  http://www.tonutunnel.com/




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Beschwingtes ––––––Birnensüß

























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Beschwingtes Birnenensüß

Der sanfte Oktober verlangt nach einem leichten Birnengenuss. Die Oktoberwärme ungewöhnlich und wohlig. Ein klassischer Birnenkuchen heute, Geschenk der Götter.

Beschwingt das Birnlein in meiner Hand, bereit zum Start in neue Gefilde, zu Höherem. Damit das auch klappt gibt es neben dem Kuchen beflügelte Unterstützung. Flugstundenbirnenkurs für Anfänger im samtweichen Wolkengebilde. Ein Ikarus under cover im Birkenherbstgrün.

Zart die Birnenschalen, wie Notenpapier auf Tuch. Wenig Birnenprozentiges sorgt für Melodie in rund Gebackenem und Frische.
Vielleicht sollte Birnlein Birne werden...



Klassischer Teig:

150g Mehl, 100g klein geschnittene Butter, 100g Puderzucker, 50 ml Wasser, 1 Eigelb, 4g Backpulver schnell zu einem Teig verarbeiten
- mit oktoberkühler Hand und 2 Stunden kalt stellen.  Einen Moment temperieren lassen. Auf bemehltem Grund ausrollen, eine Form damit einkleiden. Rand nicht vergessen. Den Teig mit Backpapier auslegen, mit getrockneten Hülsenfrüchten 15 Minuten blindbacken.

2 Eier mit 80g Zucker fein verquirlen. Aromatisieren mit einer ausgeschabten Vanilleschote, gemahlenem Ingwer. Nach Geschmack - bis die Schärfe zwickt, die Süsse verführt und die Frische lockt. Ein beschwingtes Gläschen Birnenschnaps dazu. Auf den Teig geben.


4 aromatische Birnen, 1 TL brauner Zucker, Fleur de Sel. Die halbierten Birnen wie im Sägewerk in dünne Scheiben schnitzeln - sie müssen noch zusammenhalten. Die ganzen, gescheibten Birnenhälften auf den Guß legen. So 45 Minuten bei 180-200 Grad fertigbacken. Wenn der Kaffeeduft den nach warmen Kuchenduft trifft - Novemberglück.








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_rheingeschaut
Heilige Orte, die Birnbaumgruppen bei den Germanen. Die Römer kannten über 35 Sorten, hundert Jahre später waren es 200 Sorten wie Plinius beschreibt.  Im 19. Jahrhundert gab es bereits 1000 Sorten. Und heute gibt es schätzungsweise über 5000 Züchtungen, die bekannt sind.


Beliebte Herbstsorten :
Conference: ab September pflück- und genussreif, lagerfähig bis Oktober wenn sie hart gepflückt werden.
Condo: pflückreif ab September, genussreif Oktober bis DezemberCharles Ernest: pflückreif September/Oktober, haltbar bis November







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Flügelschlag







































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Manchmal besuche ich sie, diese freundlichen Wesen - unter den Gewölbedecken in der Stadt. Suchen muss ich sie nicht. Sie sind da, immer und recht vergnüglich. Welche Botschaften schwirren beschwingt und aufgeregt von einer Apsis in die Andere? Landen auf reich profilierten Kapitellen, Pfeilern und Stukkatur. Geschichten über Menschen, aktuelle und vergangene, durchfliegen Pathos, Prunk und berauschende Opulenz - ganz oben.  Ein kleiner Luftzug ist jetzt spürbar.






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Hier sind sie in spätbarocker Eleganz anzureffen - Pfarrkirche St. Peter, Mainz.  









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Giganten





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Das stolze Tafelblatt ( Astilboides tabularis ) aus dem Garten ist getrocknet. Und meine Wahl heute. Eine Kraterlandschaft, ein Epizentrum der Faltung hat Gestalt angenommen. Scheibengroß. Wie erstarrte Lavamasse neigen sich die Blätter aus der Vase. Ein Retrostück aus den 60igern mit selbiger Farbgebung. Die frischen Blätter aus dem Garten hatte ich in einen kühlen Raum gestellt, für ein paar Wochen. Jedes Jahr im Herbst trockne ich einige, um diese gigantischen Blätter ins Haus zu nehmen. 

Jetzt ist Vakuum - in den von der Luft sezierten Blattadern. Versteinertes Grün im Braun erscheint. Das Licht im Raum modelliert meine Protagonisten. Farnwedel und Efeu waren zuviel des Guten. Die Tafelblätter bleiben so wie sie sind - pur und mächtig.



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Dornröschen schlaf
































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Vor Schreck erstarrt ist unser letztes Röslein im Garten. Meine Heldin dort. Engelsgleich verknittert die schönen Blätter - wie überbackenes Baiser. Das Zartrosesamtweich ist verschwunden. Die Regentonne geflutet. Meine Gummistiefel voll gesogen im tropfenden Garten...








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