Anemonen Mode




































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Maßgeschneidert - für die blaue Blüte. Beschwingt, feiner Blauton im Gewebe.

Hemdsärmelig und doch korrekt. Ausrangiert die Ärmel und neu vernäht zu einer Husse für die Vase. Gebürstet und gebügelt - übergestülpt das neue Anemonenkleid.

Beschmuckt mit einigermaßen frischen Farnwedeln vom letzten Sommer...






































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Mohn-Wald-Eis






















Licht, Sonne, Wärme mehr braucht es nicht um den Frühling zu begrüßen, zu spüren. Neubeginn. Wachstum. Verlässlich, jedes Jahr - wenn auch nicht immer pünktlich. Veränderte Gras- Moos- Laubduftluft und jetzt meine persönliche Eröffnung der Eissaison. Das ist für mich der Beginn des Frühjahrs.

Selbstgemacht. Kardamom-Mohn-Wald-Eis. Funkelnde Glitzerkristalle auf dem Rheinwasser. 
Das viele Licht blendet mich.
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Zartblumige frühe Bergenienblüten leisten mir Gesellschaft. Es wird - das Eis.

Zunächst geschroteten Mohn bereitstellen - so einen Esslöffel. Und Kardamom. Gemahlenen - nach Geschmack.
100 Milliliter Buttermilch mit 150g saurer Sahne, 30% Fett oder mehr, glatt rühren. Die Masse würzen mit einer ausgeschabten Vanilleschote, 8 Esslöffel Zuckersirup, Mohn und Kardamom. Jetzt sind die Aromen schon da. Der Geschmack von zartschmelzigem. Von dem Kardamom weniger als einen halben Teelöffel nehmen, eine Brise. Dann abschmecken. Das Gewürz ist sehr intensiv. Sollte die Nuance zu schwach sein - nachwürzen. Mit der Mohnmenge verfahre ich ebenso. 


Dann 100g geschlagene Sahne fluffig, leicht unterziehen. Die Eismenge in konische Becher verteilen. Anfrieren lassen und umrühren. Als Stil kleine Ästchen aus dem Garten zuschneiden, mit Folie umwickeln und in das Halbgefrorene stecken. 4 Stunden einfrieren. Vor dem Eisgenuss das Eis 10 Minuten antauen lassen, mit hellgrünem Frühlingsgrün ummanteln. Vorsicht - nicht alles Grünzeug ist essbar - nur anschauen. Schmeckt ergänzend zu Crepes oder frischem Obst. 
Ich mag es gern so pur. Ohne alles. Und jetzt kann von mir aus gleich der Sommer kommen...
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Erdbeereisiges hier.




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Gartenteeduft



























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Endlich. Wieder draußen. Die Sonne wärmt, der Tee auch. Gegen Erkältung gut - ein Zweig Salbei und Thymian aus dem Garten, überbrüht mit heißem Wasser. Heute mit Honig, Zitrone und Ingwer damit mein Schnupfen versorgt ist. Blumig blauduftiges ebenfalls für die Nase und obstig frisches für mich.
 


Es ist ein besonderes Licht heute. Die Wolken belichten punktuell die Landschaft,
modellieren den Horizont - wechselnd mal da, mal dort. Ein Augen-Himmel-Licht-Schmaus. Ich will mehr und mehr davon.





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Weiße Märzblüte








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Glockenton in Schwertlilienblättern. Sie sind verwandelt, leicht onduliert die stolzen Blätter
der Schwertlilien. Eine besondere Sorte im weißen Gartren, die sich grausilbrig, gewellt auf den Boden fallen lässt. Wie Zauberhaar. Jetzt muss es wieder weichen für das neue Blattwerk.

Zu schön und unbeachtet. Das rechte Material für den blumig grünen Freitag. Im Garten sind immer noch Mengen von Schneeglöckchen, die ich dazu nehme. Im Garten ist jetzt 

die  Zeit dieser zarten Geschöpfe und nicht schon im Januar. Einen einfachen Becher
befülle ich mit den Schwertlilienblättern, so dass er völlig überdeckt ist mit dem vielen Laub.

Befülle ihn mit Wasser und setzte die Schneeglöckchen und weiße Krokusse aus dem
weißen Garten dazu.


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Märzton





Grünton im Blau. Draußen im Garten noch meist Wintergrau. Zartes Grün hier und da. Da ist auch Hepatica nobilis. Strahlendes Blau im feinen ersten Grün. Zwischen den Reben frische Märzgrünnuancen. Meine Farbe. Warten auf mehr. Grün.
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Mehr Märzblümchen und hier.
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Teezeit






























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Draußen sein, Wärme genießen - bei einer Tasse heißen Tee - 
nicht mit englischen Scones, sondern hiesig ostfriesisch mit Kluntjes. 
Goldtonig, leicht. Vitamine eingeschlossen. Ich genieße die noch Ruhe,
bevor der Garten umsorgt werden will. Nutze die Zeit für Planungen wie zum Beispiel
eine kleine Laube. Diese ist vorhanden, war schon - an der Mauer platziert, unscheinbar.
Ein kleiner gemütlicher Regensitzplatz soll werden...

Regenblattgeräuschkonzert im Sommergarten hören und riechen - das wäre fein...



Draußen ein drohender Wolkenturm über Rheinhessen mit der Sonne im Rücken. 
Weite und Wind. Ein doppelter Regenbogen über den Reben. 



Auf meinem Weg zum Garten  - hier nochmals ein doppelter Regenbogen
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Anemonen Moment






























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Vergänglich. Blau und schnell wieder fort. Die Anemone. Ein verwandelter Adonis.

Die Zwiebeln haben so gar nichts adonisches: verschrumpelt, kein Oben, kein Unten.
Die Blüte aber ist Frühling pur in sagenhaftem Blau mit geheimnisvoll magisch schwarzer Mitte.





































Geheimnisvoll auch das Licht im Garten. Düstere Wolken wieder hinter unserer Gartenmauer. Ich liebe diese Steine - jeden einzelnen. Das Licht ist immer anders, der Himmel auch. Wenn ich in den Garten komme fällt mein Blick immer auf diese alte Mauer...

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rheingeschaut_ Die Anemonen-Zwiebeln lieben humosen Boden und wollen nicht zu trocken, aber auch nicht zu feucht stehen. Wahrscheinlich kann man es ihnen nicht recht machen. Ein Versuch wäre es wert. Die Farbe: natürlich in Blaunuancen für das blaue Karree.


Wall watching im November hier



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