Fenchelaroma





















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Im Winter zehre ich von den Aromen, die im Sommer überall durch dem Garten strömen - in den Kräuter- und Aromarabatten. Sorten von Thymian, Lavendel, Salbei, Fenchel und vieles anderes.

Dazu passt ein Ziegenkäse überzogen mit einem geheimnisvollen Grauschimmel in
einer faszinierend matten Graupalette.


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Der Fenchel wird mannshoch - im Winter ist er verschwunden. Geblieben sind die getrockneten Samen vom letzten Sommer. Die Duftnuancen sind so intensiv und eigenwillig, dass es sicher nicht für jeden das Richtige ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Vorstellung der Aromakomponenten praktikabel ist. Ich nehme die Anissamen und hacke sie sehr fein. Schäle Sharonfrüchte und nehme dazu Ziegenkäse - gut durchgereift. Obwohl der Fenchel im Garten so hoch wächst wird er in der Küche gern übersehen.


Um die verschiedenen Zutaten geschmacklich zu binden, wähle ich die Süße des Honigs. Nur einen Klacks. Er ist doch sehr intensiv im Geschmack und darf nicht dominieren. Den Ziegenkäse richte ich in kleinen Scheiben an und lege die Früchte dazu. Die Anissamen kommen zum Schluss. Dosiert über den Käse. Zu wenig wäre zu gewöhnlich - zu viel auch.

Ich schmecke den Sommer. Die milde Luft, die Wärme, den Sommerwind. Und jetzt im Januar hat der Sommer kurz vorbei geschaut...





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Mehr über dieses Fenchelaromagenie hier.





























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Gezacktes Käsegebäck

































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Gezackte knusprige Käsegebäckspezialität. Extra-fein gebacken mit würzigem 
Parmesan ergibt den perfekt pikanten Geschmack. Mit teuflischem Chili - gezähmt 
durch leichte Butter. Zart, salzig & hot. Manchmal variiere ich die Aromen mit 
getrocknetem, ungespritztem Zitronenthymian aus dem Garten.
Der buttrig feine Geschmack und der mild gebackene Käse darin verlangen nach 
einem guten Glas Rheinhessenwein. Sie sind sooo lecker, dass es sinnvoll ist einen 
Vorrat anzulegen...

Für ungenaue 35 Stück:

300g feingemahlenes Weißmehl mit 200g frischer Butter, einem Teelöffel Salz, einer Messerspitze Chili (ev. gemahlener Kümmel oder Zitronenthymian) liebevoll aber schnell zu einem Teig verkneten. 150g geriebenen Parmesan zum Abschluss einarbeiten. Dann 30 Minuten kühl stellen und ruhen lassen. Den Teig 3-4 Millimeter dick ausrollen, mundgerechte Rauten ziehen - auf ein Backblech legen, mit Paprika oder Chili bestreuen und ca. 30 Minuten hell backen. Ein warmer Duft von gebackenem macht Lust zu Kosten. Auskühlen lassen und in eine moderne Blechdose bugsieren. 



Thymianaromen aus dem Garten hier.







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Silvesterchlausen



















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Zum Jahresende mit den Silvesterchlausen im Appenzeller Land. Mit ihren Schellen ziehen sie durch das Dorf, überbringen singend und jodelnd Neujahrswünsche - sobald die Sonne erscheint und die verschneiten Hügel blau schimmern. Die rhythmischen Schellenklänge sind weit hörbar - einmal am 31. Dezember - nach dem gregorianischen Kalender und ein zweites Mal am 13. Januar nach dem julianischen Kalender.

Sie schellen und rollen in geheimnisvoller Choreografie, stimmen einen Naturjodel ein, intensiv meditativ. In rhytmischem Wiegen, Hüpfen und Schütteln lassen die Klausen die Glockentöne klingen. Ganz Zart, fein, dunkel - ohrenbetäubend. 

Ein wunderschöner Wintertag, beeindruckend, pur und authentisch, den wir miterleben durften.






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Zusammen sein












Die Aufregung ist gewichen. Weihnachten gemeinsam genießen bei einem besonderen, entspannten heißen Tee und pudrigem Gebäck. Der Ofen brennt und eine wohlige Wärme durchströmt alle bei diesem heißen, aromatischen Getränk. Es wird konstatiert, dass dies Weihnachtsbäumchen überhaupt das Schönste sei, das wir je hatten. Alle stimmen zu. So schön war es noch nie wie heuer...

Frohe Weihnachten!
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rheingeschaut:
Für den aromatischen Tee nehme ich 3 Pfefferkörner, 4-5 Kardamomsamen, 1 Gewürznelke, 1 Sternanis, 2 TL schwarzer Tee.(Earl Grey). Milch nach Geschmack und Honig. 500 ml Wasser mit den Gewürzen so 8 min kochen. Tee dazu - 4 min ziehen lassen. Durch ein Sieb in 4 Gläser gießen. Jetzt die Milch erhitzen - ich hab sie weggelassen - auf schäumen und auf die Gläser verteilen, eventuell mit Honig süßen. Der Duft ist weihnachtlich aromatisch - allein das Kardamom...











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Weiße Weihnacht



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Gefroren hat es, Eisblumen sind als Geschenk geblieben. Kaum Schnee, kein Flockentanz, keine pudrigen Landschaften und -  die roten Nasen kommen doch.

Weihnachten mit viel Weiß wird es trotzdem geben - mit einem Barbarastrauch und viel versprechenden Knospen, klarem Himmel, Zimtsternen in weißem Kleid und Duftnuancen von weißem Schnee. Ein Lichtmeer weißer Kerzen gibt sanftes Licht dem Raum und dem Garten. Jetzt noch einen guten heißen Tee mit Kluntjes, ohne Sahne -

 










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Die To-do-Liste vor dem Fest noch einmal durchgehen - Ist an alle und alles gedacht, fehlt dies, fehlt das, reichen die süßen Naschereien... Und welcher Baum wird dies Jahr unser?
Groß, klein, kompakt, vielleicht zart im Wuchs? 



Mehr zu schönen Weihnachtsbäumen hier.
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Nikolose Markt




Ein besonderes Licht ist draußen. Auf dem Markt das Lichtmeer über mir. Grüne Nadeln, gebrannte Maronen, Glühwein, Fettgeruch - vertraute Duftnuancen beruhigen den belebten Ort. Die mächtige Bausubstanz von St. Martin gibt dem Ort halt. Jetzt was warmes. Auch fürs Herz. Ein einfacher, schlichter Holzstern wird mein.






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WärmStern































Beton - poetisch und modern. Mein neuer WärmStern für ein gemütliches Zuhause ist aus Beton. Besonders schön daran ist, dass er von Juli´s Weihnachtsschulfest stammt. 






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Die erste Adventwoche ist immer eine besondere. Dazu gehört das Anzünden vieler Kerzen, warmes Licht, vertraute Weihnachtsgerüche, Tannengrün und kleine Köstlichkeiten. Ich mag die Stimmung draußen, die Kälte nach einem ausgedehnten Spaziergang entlang der Reben, das Dezemberlicht und das Gefühl ins Warme zu kommen. Der WärmStern ist genau das Richtige für diesen Moment.

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