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Aprilton im Apfelrosenrund











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jetzt eine rose. gedreht zum vergnüglichen kugelrund mitten im april. ein rosenrund mit aroma und vorfreude auf warme frühlingstage, auf zarte nuancen.

eingerollert feine apfelscheiben gesonnt im warmen ofen für visuellen und gaumengenuss.

pudrig süßer staub verbindet die säure der äpfel - mit ingwer - wer mag.

die apfelröslein schmecken im april immer  -  ob der regen prasselt, die sonne schmeichelt. am besten mit einem klacks sahne obenauf. oder auch ohne.




So geht´s:

drei saure rotäpfel entkernen, vierteln, in dünne scheiben schneiden. nicht schälen. mit zitrone betäufeln. sollten die apfelscheiben zu fest sein - vorher leicht in wenig kochendes zitronenwasser für drei minuten weichkochen.

fertigen blätterteig in rechtecke schneiden - ca. 8x5cm und leicht auswalken.
mit ingwer bestreuen und mit 120g aprikosenmarmelade dünn bestreichen.

die apfelscheiben überlappend auf den teig reihen. ev. den Teig am unteren rand
leicht über die apfelreihe schlagen. locker aufrollern. aufrecht in papiermuffinförmchen
stellen und diese in ein muffinblech geben. ca. 15min bei 190 grad backen oder auch länger. vorsicht - die äpfel bräunen schnell.

und dann mit puderzucker beschneien. mmmhh. für einen perfekten aprilnachmittag.





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Ambiente Frankfurt 2016 _ what´s new
















































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zielstrebig suche ich die highlights, um mich nicht in dem vielen zu verlieren. zu verführerisch all das interessante auf der messe ambiente in frankfurt. haushalten mit meiner energie. die hallen sind endlos.

was kommt, was bleibt, was ist wieder da und schon wieder verschwunden?

die wert- und umweltbeständigkeit bestimmt die qualität des designs 2016 ebenso wie innovative herstellungsverfahren. es entsteht ein überraschender formenmix - phantasievoll, vital, innovativ, reduziert und opulent.

verschiedene themenwelten kristallisieren sich heraus, die das stilbüro bora.herke.palmisano im auftrag der messe zusammengestellt hat:

„artisanal gardening“ draußen und drinnen verschmelzen, die natur rückt in den wohnbereich.
natürliche materialien, ton in ton und florale muster dominieren. authentizität geben materialien wie ton, leinen, wolle, holz, bambus, keramik. aufwendige verarbeitungen passen zur themenwelt: flechten, steppen, knüpfen, schnitzen, gravieren. 

die reduzierte, feine formensprache und die vernetzung der hausgeräte prägt die stilwelt „funktional simplicity“
die küche als genusszentrum und statussymbol steht im fokus. die farben sind monochrom und neutral von weiß bis beige, grau und schwarz. sie unterstreichen die langlebigkeit der kühlen materialien glas, edelstahl, marmor, beton oder gummi. die funktion ist perfekt wie die verarbeitung und die reduktion der form.

„funktional couture“ steht für die symbiose modernster materialien, synthetischer farbnuancen mit kristalleffekten. sie lassen einen futuritischen, glitzernden look entstehen, der gekonnt und bewusst mit brüchen experimentiert die surreal anmuten.
die innovative, filigrane verarbeitung der materialien wie kunststoff, plexiglas, strass, metall bilden die grundlage für diese spezielle wirkungsweise. kühles türkis pant. 7712, rosé pant. 513, hellgrün pant. 2302, glänzender nickel betonen die „funktional couture“ themenwelt.


die reduzierte designauffassung gefällt mir - wie auch im letzten jahr sehr  - 
in die rheingruenwelt lassen sich wunderbar eine kombination der themenwelt "funktional simplicity“ mit ihrer verspielten graupalette integrieren, ergänzt durch die materialien des „artisanal gardening“...

die ambiente war wieder sehr anstrengend und sehr inspirierend. 






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Waldtonopus





































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waldtonpirsch
monumental der waldtonsucher. neuneckig die erfindung der studenten aus estland, fachrichtung interior architekture der estonian academy of arts.    

fern, fremde objekte im wald. kunstvoll funktional auf der suche nach dem waldton.
eingefangen und gefangen im nonagon - ein gezirpe und gesang, ein knacken und  knacksen, ein rascheln und rauschen...

atemberaubend majestätisch der vieleckige trichter, trotz der strenge von poetischer kraft.
ein megafon für den dialog mit den waldbewohnern. ein surround sound effekt, archaisch in der anmutung. beeindruckend die konstruktion.

einladend lebendig die form wobei der winkel und die ausrichtung entscheidend sind für die ortung der vibrierenden frequenzen in den wäldern estlands: „for listening to and reading the forest through sound“ - auf ungewöhnlichen pfaden. auf auf und los gehts.



geht vielleicht auch im wäldchen nebenan. mal reinhorchen. in die stille.









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begleitet wurde das projekt von den architekten aet ader, karin tõugu, kadri klement, und mari hunt des büros b210.
fotos_ tõnu tunnel  http://www.tonutunnel.com/




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Wein und Architektur




































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Das ohr an den reben. der wein hinter der gartenmauer - das verpflichtet.

gute architektur und guter wein - für mich ein augenschmaus. diesmal zu besuch bei den winzerhäusern im weinkulturgut longen-schlöder. weine genießen - dort wo sie wachsen. mit allen sinnen. www.longen-schloeder.de


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ein obstgarten mit kleinen winzerhäuschen als gästezimmer. drum herum obstbäume, gehölze und landschaft.

jedes häuschen hat seinen eigenen kleinen garten mit terrasse! mal mit kräutergarten, duftpflanzen, rosengarten oder schattenstauden.









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die gästezimmer klar und ruhig mit details, zum staunen, die entspannen und begeistern. wie der wein. der blick kann spazieren gehen durch weinberge und reben -
visuelle qualität und qualität in der ausführung. heimisches holz - eiche dominiert. außen schiefer aus der region als reminiszenz an die weinterrassen an der mosel. schiefer und eiche eine schöne liaison, energetisch effizient, zeitlos schön in die moderne transportiert.







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matteo thun hat die winzerhäuser konzipiert. „dreimal null“ ist sein konzept:
das gilt für die transportwege regionaler baumaterialien ebenso wie für Co2 ausstoß und müll.
architekten stein, hemmes, wirtz haben das projekt entsprechend umgesetzt.

die Familie erzeugt trockene, harmonische rebsortenweine wie riesling, weißburgunder, chardonnay und sauvignon blanc. rote sorten sind blauer spätburgunder, cabernet sauvignon und merlot.









































Ambiente Frankfurt



































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anfang des jahres laufen die trendschauen zum thema einrichtung - die imm in köln,
die furniture faire in stockholm und gerade reflektiere ich die vielen eindrücke der
ambiente in frankfurt. picke raus, was mir aufgefallen und gefallen hat:

klare leichte farben, nuancen, viel hellblau, lindgrün, zarte holztöne ergänzen weiß
und grautöne.
alles sehr schlicht, leicht und zurückhaltend, was mir gut gefällt.

kombiniert wird mit leichten strukturen - ein interessantes thema - zarten reliefs, feinmaschigem.
die sanfte farbpalette begleitet filigranes aus glas, ziseliert, gefrostet mit kühlem
schimmer.

handwerkliches setzt den bodenständigen kontrast mit traditionellen materialien
und herstellungsverfahren. grob, unperfekt perfekt aus sisal, bast, rattan leinen.



und immer dabei designletters von arne jakobsen in vielen variationen und immer
gut integriebar.
interesannt auch das thema grün im raum. verspielt einfache und ungewöhliche
lösungen waren zu sehen.

trends gibt es viele, sind austauschbar und kurzlebig - ich finde jeder sollte seinen
stil beibehalten und sich treu bleiben. wie seht ihr das?



vielen dank an claudia classen, die wieder ein tolles bloggertreffen mit der
messe frankfurt organisierte. hat einfach viel spaß gemacht. danke dir dafür liebe claudia und dem team der messe frankfurt/ambiente.





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Mmhhh - Macarons









































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Ein feiner Mandelmoment im Februar sind meine Macarons. Unwiderstehlich. 

Aromatisch. Vielleicht 1791 erfunden. Zum Glück. In einem Kloster in Zentralfrankreich. 
Und auch nicht so schwer zu produzieren. Die Konsistenz der Eiweißmasse ist entscheidend. Krümelig, schmelzweich und ganz pompös. Leicht, luftig wie die 
Gespinste der Anemone aus dem Garten.

Federleicht wäre gut - aber erlesen kraftvoll im Geschmack sind sie nun mal.  

Die Besten gibt es bei Pierre Hermé.




Für die Seidenglanzoberfläche der Macarons die gemahlenen Mandeln (45 g) 
mit dem Puderzucker (80 g) ganz fein mixen mit dem Zauberstab. In zwei Teilen. 
Durch ein Sieb geben - damit die Konsistenz perfekt wird. Sollen mehr 
Macarons gebacken werden - 

die Angaben entsprechend verdoppeln. Gesiebt werden kann auch mehrmals bis 
das letzte Klümpchen verschwunden ist.

36 g Eiklar schlagen, dann 10 g Zucker und etwas Salz dazu geben wenn es beginnt 

fest zu werden und schön weiß ist. Eventuell über einem warmen Wasserbad
das Eiweiß mixen - für mehr Festigkeit.

Jetzt das Mandelzuckerpuder leicht und vorsichtig unterheben. Die Masse muss 

noch vom Löffel „fließen“ - also nicht zu fest und nicht zu flüssig sein.

Schöne Kreisrunde (Durchmesser 2 cm) mit Hilfe einer Spritztülle auf das 

Backpapier zaubern. Mit etwas Abstand. Die Macarons werden noch größer. 
Etwas stehen lassen, so 10 Minuten, und - je nach Ofen bei 140 Grad Umluft backen - 
kurz für ca. 12 Minuten.

Dann die Macarons auf einer kalten Fläche auskühlen lassen. So lösen sie sich 

leicht vom Blech. Die Füllung ist eine klassische Ganache oder eine Buttercreme, 
die aromatisiert wird - heut mach ich eine Schokofüllung aus Nutella...
Die Teile damit bestreichen und leicht drehend zusammensetzen.


 Mmhhh. Dazu einen feinen Earl Grey Tee und rheinhören bei Marcel Brell... -















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